Colombo – Reisen nach Sri Lanka als Horizonterweiterung

 

Einfach mal die Seele baumeln lassen, eine bis dato fremde Kultur kennen lernen oder ausgiebige Wanderungen – die Definition des perfekten Urlaubs hat viele Gesichter. Es muss nicht immer Entertainment sein. Und wenn doch: Welches Unterhaltungsprogramm ideal ist, um die freien Tage des Jahres zu verbringen, ist eine sehr individuelle Frage. Nicht ohne Grund sind es gerade die reisenden Fans des Individual-Tourismus, die Orte wie Colombo, die Hauptstadt Sri Lankas zum Traumziel auserkoren haben. Interessant kann die Stadt mit über 640.000 Einwohnern nicht zuletzt wegen des gelungenen Brückenschlags zwischen Tradition und Moderne sein. Was wie der Slogan aus einem Reiseprospekt klingen mag, wird von Besuchern der Stadt bestätigt. Vom Strandurlaub bis zur Städtetour bietet Colombo Gästen alles, was man sich erhoffen kann.

 

Früher auch politisch das Zentrum des asiatischen Staates

 

So erklärt sich natürlich auch, weshalb so viele renommierte Airlines wie das bekannte Unternehmen emirates der Stadt in ihrer Routenplanungen einige Aufmerksamkeit widmen. Auf der Webseite erfahren Besucher zudem Wichtiges zur Bedeutung Colombos für das Land insgesamt:

 

Obwohl die Stellung als Hauptstadt im Jahr 1978 an Sri Jayewardenepura Kotte übergegangen ist, hat Colombo seine weltweite Bedeutung als Finanzzentrum und größte Stadt Sri Lankas behalten.“ (Quelle:emirates.com )

 

Besucher sollten genug Zeit fürs Sightseeing mitbringen

 

Es gibt viele Gründe, weshalb die Stadt noch immer so wichtig für die gesamte Region ist. In der Tat ist Colombo zwar nicht mehr im rechtlichen Sinne die Hauptstadt des Landes. Ihrer Größe von mehr als 37 Quadratkilometern nach ist die Metropole aber nun einmal die größte Stadt Sri Lankas und zugleich so etwas wie der wirtschaftliche Nabel des Landes. Schaut man sich die moderne Stadt an, ist es schon etwas überraschend, dass es sich einst um ein schlichtes Fischerdorf handelte, das erst über die Jahre an Bedeutung und Größe zulegte. Den Grundstein für den Erfolg legte der rege Verkauf heimischer Gewürze in die ganze Welt. Faktisch war Colombo für immerhin drei Jahrzehnte auch das politische Zentrum des Landes, bevor der Regierungssitz 1978 nach Sri Jayewardenepura Kotte verlegt wurde.

 

Millionen Touristen fliegen Jahr für Jahr nach Sri Lankaimg_1828

 

Natürlich können Reisende, die es im Urlaub nach Colombo zieht, auf unterschiedlichem Wege in die Stadt gelangen. Die beliebteste und vor allem eine zeitsparende Reiseart ist eine Flugreise. Luxuriös und besonders entspannt sind Flüge mit der Business Class oder in der First Class. Wer kurzfristig entscheidet, dass es im Urlaub exotisches Flair sein soll, kann die Flugreise nach Colombo – nicht nur über emirates – je nach Jahreszeit durchaus zum Sonderpreis buchen. Der Multikulti-Schmelztiegel beheimatet nicht nur einen der wichtigsten asiatischen Umschlaghäfen.

 

Am Bandaranaike International Airport – dem einzigen internationalen Flughafen Sri Lankas – werden pro Jahr rund fünf Millionen Passagiere abgefertigt. Vielfach erfolgt die Anreise nach Colombo über Dubai und andere Länder der Region, die ebenfalls immer beliebter bei Reisenden aus aller Welt werden. Vom Airport aus erreicht man mit den verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln zügig das Stadtzentrum. Für 2014 ist mit der Eröffnung eines zweiten Flughafens für internationale Flüge in Hambantota an der Südspitze Sri Lankas zu rechnen.

 

Historische Relikte vermischt mit modernen Bauwerken

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Denn Zeit möchten die meisten Besucher Colombos natürlich nicht verschenken, sondern möglichst schnell nach Ankunft das Stadtbild auf sich wirken lassen. Schon die Architektur kündet von der langen und bewegten Geschichte der Großstadt. Gebäude im Kolonialstil prägen die Stadt ebenso wie moderne Wolkenkratzer. Nach wie vor spricht nichts gegen den eingangs erwähnten Urlaub an einem der vielen Strände am Indischen Ozeans. Übrigens: In Colombo steht noch immer das dem großen US-amerikanischen Original nachempfundene „World Trade Center Colombo“. Kleine Seenlandschaften, Tempelanlagen und eine weit gefächerte Gastronomie finden ebenfalls in den Urlaubserinnerungen vieler Reisender lobend Erwähnung.

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