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Die Küche auf Sri Lanka

Die Küche Sri Lankas erinnert stark an die indische, hat aber auch Ähnlichkeit mit Gerichten aus Thailand oder China.

Der Klassiker schlechthin ist „Rice and Curry“, wobei hier mit Curry nicht das Gewürz, sondern eine Speise, meist in kleinen Schälchen serviert, gemeint ist. Zum Reis werden dann 3,4,5 oder oft noch mehr dieser Currys gereicht. Diese sind z.B.  mit Kokosmilch zubereitet, dazu verschiedene Gewürzmischungen und natürlich Knoblauch, Ingwer und Chilli. Auf Sri Lanka gibt es Unmengen an frischem Gemüse, dazu meist Huhn, Fisch oder Meeresfrüchte. Maniok. Süßkartoffeln. Selbst „normale“ Kartoffeln.

Hier noch einige typische Gerichte:

Curd: Büffeljoghurt, zumeist mit dem dicken Saft der Kitul-Palmblüte serviert; verkauft wird er immer noch in Tonschalen auf Märkten

Curryblätter: wichtiges Gewürz

Dhal: Linsen aller Art sind wie Reis Basis der Inselküche, äußerst lecker ist ein scharf gewürzter Linsenbrei, der in olivenförmigen Stücken paniert und gebraten wird, Paripu genannt

Hoppers: traditioneller Pfannkuchen, der aus Mehl und Kokosmilch besteht und kurz in Öl gebacken wird. Das Zentrum des runden, dünnen Fladens ist weich, während der Rand ehr knusprig ist. Unbedingt probieren.

Kottu: sehr beliebter Mix aus Nudeln, Fisch und Gemüse, der im Wok gebraten wird; der Koch „hackt“ gleichzeitig die Nudeln klein, was ein typisch metallisches Trommelgeräusch erzeugt; allgegenwärtig

Lamprais: traditionelles Mittagessen der ländlichen Bevölkerung mit Reis, Gemüse, Sambal und etwas Fleisch oder Fisch—sehr scharf, oft auf Bananenblättern serviert

Sambol: unverzichtbare, würzige Zugabe zu den meisten Gerichten bestehend aus Zwiebeln, Chili und getrocknetem Thunfisch (Maldive Fish); Abwandlungen auch mit Zucker, Essig und Kokosraspel

Übrigens könnt Ihr bei uns in der „Wilden Ananas“ auch gern dem Koch über die Schulter schauen oder mit ihm zusammen köcheln.

 

Bei allem Lob für die Küche Sri Lankas: Wenn man längere Zeit dort lebt, vermisst man irgendwann unseren hausgebackenen Kuchen und selbstgemachtes Eis nach italienischem Rezept. Besonders gern genieße ich beides inklusive Kaffeespezialitäten im „Seeschloss“ bei Berlin:

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